Musikschule Wertingen e.V. - Außenstelle Bissingen

 

 

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Außenstelle Bissingen:

Aller guten Dinge sind Drei….


Nachdem die Klassenvorspiele von Manuel Schnell (Schlagzeug) und Renate Materna (Akkordeon, Steirische Harmonika, Keyboard, Gitarre) sowie Magdalena Polzer, Maria Wegner (Blockflöte, Grundausbildung), Michael Rast (tiefe Blechblasinstrumente) und Karolina Wörle (Querflöte) seit März immer wieder verschoben werden mussten, konnten nun im dritten Anlauf die jungen Künstler endlich auftreten.

Zunächst trafen sich die Schlagzeuger und Gitarristen, Keyboarder und Steirische Harmonika Schüler in der Friedrich-Hartmann-Sporthalle in Bissingen und konnten den mitgebrachten „Fansclubs“ aus Eltern, Geschwister, Omas und Opas ihre Beiträge präsentieren. Gekonnt und sicher spielten die Musiker*innen zu Playback-Einspielungen oder zur Begleitung der jeweiligen Lehrkraft und wurden mit reichlich Beifall bedacht. Zum Schluss gab es eine kleine süße Überraschung und ein Rätselheft der Münchner Philharmoniker als Geschenk für die jungen Schüler*innen und Dank für die Lehrkräfte Renate Materna und Manuel Schnell.

Nach einem kurzen Umbau konnte dann auch das zweite Konzert stattfinden. Unter Einhaltung aller gängigen Corona-Schutzmaßnahmen durften die Gäste Platz nehmen und wurden von Geschäftsführerin Karolina Wörle begrüßt. Die jüngsten Blockflötenschüler*innen musizierten, begleitet am Klavier oder mit der Flöte von ihren Lehrerinnen Magdalena Polzer und Maria Wegner, souverän und gekonnt die einstudierten Musikstücke. Das Programm reichte vom Kinder- und Volkslied bis zum klassischen Menuett. Abgerundet wurde der Melodienreigen durch Beiträge von Simon Jall (Posaune) und Felix Konrad (Tenorhorn), Klasse Michael Rast und den Querflötistinnen Sarah Deiner, Antonia Sporer, Verena Brenner, Valerie Schweyer und Julia Bauer die mit Playback oder im Duett mit ihrer Lehrerin Karolina Wörle spielten. Natürlich gab es auch hier zum Schluss das Ferienrätselheft der Münchner Philharmoniker und etwas Süßes.

Die Arbeitsergebnisse beider Klassenvorspiele zeigten, dass auch während des Lockdowns via digitalem Unterricht fleißig geübt und gearbeitet wurde. Alle anwesenden Besucher, Schüler und Lehrer waren sich nach den Konzerten aber einig, dass nichts über einen Liveauftritt geht. Alle hoffen nun, dass im September der Musikunterricht an der Musikschule Wertingen, Außenstelle Bissingen in Präsenzform stattfinden darf.

Für kurz entschlossene gibt es noch die Möglichkeit sich für Musikunterricht anzumelden. Das Büro der Musikschule Wertingen ist telefonisch ab 7. September wieder erreichbar. Während der Ferien ist aber eine Kontaktaufnahme unter info@musikschulewertingen.de jederzeit möglich.

 

 

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Strahlende Gesichter nach dem Prüfungstag

Endlich wieder live!

50 Schülerinnen und Schüler der Musikschule Wertingen, darunter 8 Musikschüler von der Außenstelle Bissingen, absolvierten bereits eine Woche nach dem Ende des digitalen Unterrichts erfolgreich ihre Juniorprüfungen. Für alle gab es anschließend Grund zum Feiern. Alle waren bestens vorbereitet und konnten nach einem positiven Erlebnis mit einer Urkunde, einem Sticker und als Extrabelohnung, einem Rätselheft der Münchner Philharmoniker nach Hause gehen. So herrschte die Meinung „Üben lohnt sich doch“.

Im Rahmen der „Freiwilligen Leistungsprüfungen“ dürfen sich schon die Jüngsten mit ihrem Instrument einer ersten Herausforderung stellen. Dabei steht weniger der Wettbewerbsgedanke im Vordergrund als vielmehr die Konzentration auf das Prüfen des eigenen Leitungsstands.

Wer will, der kann

Die Musikschule gibt ihren Kindern seit zwei Jahren einen neuen Baustein zur Anerkennung von Schülerleistungen an die Hand. Wer will, kann in diesen Prüfungen seine musikalischen Fähigkeiten und Kenntnisse unter Beweis stellen. Bereits im ersten Jahr der Instrumentalausbildung kann die Juniorprüfung 1 abgelegt werden.

Die jüngste Teilnehmerin ist 5 Jahre alt

Aus den Blockflötenklassen von Maria Wegner und Heike Mayr-Hof spielten schon die Jüngsten vor einer Jury aus Schulleitung und eigener Lehrkraft vor. Eltern waren leider als Zuhörer noch nicht zugelassen. Für die Junior 1 Prüfung müssen die Schüler ein Musikstück vorspielen. Bei der folgenden Juniorprüfung 2 sind bereits zwei Musikstücke und ein kleiner Fragebogen zum Thema Musiktheorie gefordert, der mit den Lehrkräften im Unterricht bearbeitet wird.

Ziele sind wichtig

Prüfungen waren im Gegensatz zu Konzerten und Vorspielen auch im Lockdown erlaubt, sodass wenigstens dieser Termin sicher terminiert werden konnte. Diesen Termin haben sich entsprechend viele Schüler als Ziele gesetzt und sich motivieren lassen: je acht Trompeten- und acht Klarinettenschüler, neun Schlagzeuger, neun Sopran- und zwei Altblockflötistinnen, zwei E-Gitarristen und zwei Gitarrenschüler, zwei Hornschüler, zwei Saxophonistinnen, zwei Posaunisten, ein Tenorhornspieler und drei Querflötistinnen. Unterstützt wurden die Musikerinnen und Musiker bei der Prüfung von ihren Lehrern Michael Rast, Vera Decke, Markus Meyr-Lischka, Florian Hirle, Petra Schüßler, Manuel Schnell, Dunja Lettner und Karolina Wörle.

 

 

 

Dampfer sicher durch ein stürmisches Jahr gelenkt

Der Verein Musikschule Wertingen lässt in seiner Jahreshauptversammlung das Jahr 2020 Revue passieren

Dass die Musikschule mit 584 Schülern, 31 Lehrkräften und 480 Mitgliedern kein kleines Boot, sondern ein stattlicher Dampfer ist, den es galt, durch das ungewöhnliche Jahr 2020 zu lenken, betonte Hans Kaltner in seinem Grußwort. Der Bürgermeister der Gemeinde Buttenwiesen war als Kooperationspartner einer der vielen Ehrengäste, die der erste Vorsitzende David Knab zur Jahreshauptversammlung des Vereins Musikschule begrüßen konnte. Als Vertreter des Marktes Bissingen äußerte der 2. Bürgermeister Helmut Herreiner den Wunsch, dass über die Musik weiter an der Brücke zwischen Zusam- und Kesseltal gearbeitet wird. Seit 2018 unterrichten die Lehrer der Wertinger Schule in der Außenstelle in Bissingen und sorgen auch dort für den musikalischen Nachwuchs. Bürgermeister Willy Lehmeier zeigte seine Anerkennung, dass neben den vielen Herausforderungen der Pandemie und den vielen personellen Veränderungen in der Schulleitung und im Vorstand in den letzten Jahren, auch die musikalische Arbeit in gewohnter Qualität, ob in Präsenz oder digital gewährleistet war. Als Geschenk konnte er einen Scheck der VR-Handels- und Gewerbebank über 1000 € überreichen. Damit soll die Schule bei der Anschaffung neuer Instrumente unterstützt werden.  

David Knab gab in seinem Jahresbericht über die Arbeit in der Vorstandschaft einen Überblick über die zahlreichen Maßnahmen, die getroffen werden mussten, um die Herausforderungen der Corona-Pandemie meistern zu können. Das betraf die Regelungen der Kurzarbeit für Lehrer, die  Hygiene- und Raumkonzepte mit der Installation von Spuckschutzwänden, Erstattung von Unterrichtsentgelten und den datenschutztechnischen Bestimmungen für digitalen Unterricht.

 

Bericht aus Schulleitung und Geschäftsführung

Heike Mayr-Hof hätte gern in ihrem Jahresüberblick über die 90 Veranstaltung, die im Berichtsjahr 2020 geplant waren, berichtet, aber stattdessen war auch ihr Bericht geprägt von den Regulierungen und organisatorischen Maßnahmen, die zur Aufrechterhaltung des Unterrichtsbetriebs nötig waren. Vom 17. März an waren die Lehrkräfte und die Schulleitung damit konfrontiert, den Unterricht auf digitale Medien umzustellen. Der Großteil der Instrumentalschüler hat dieses Angebot dankbar angenommen. Durch die Einstufung als außerschulische Bildungseinrichtung konnte nach dem ersten Lockdown der Instrumentalunterricht vom 18. Mai bis 16. Dezember in Präsenzform aufrechterhalten werden.  In dieser Zeit fanden dann 28 musikalische Aktionen in Form von Klassenvorspielen, Prüfungen, Gottesdienstumrahmungen und Konzerte im Seniorenzentrum statt.

Um die Kontaktbeschränkungen zu kompensieren, wurden auf der Homepage Videos hochgeladen, auf denen sich die Lehrkräfte mit ihren Fachbereichen vorstellen. So können sich Interessierte informieren, auch wenn kein Tag der offenen Tür stattfinden konnte. Als Ausblick für das aktuelle Geschehen, weist Schulleiterin Heike Mayr-Hof auf die anstehenden Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum im September hin.  

Aus dem Kassenbericht, den Kassierer Stefan Schweitzer vortrug, wurde ersichtlich, dass das Umsatzvolumen dem eines mittelständischen Unternehmen entspricht. Der Kassenprüfer Christian Gärtner stellte fest, dass ordentlich gewirtschaftet wurde und so konnte sowohl das Präsidium, als auch der Kassierer einstimmig vom Gremium entlastet werden.  

Christian Hof, Präsident der Stadtkapelle, brachte in seinem Grußwort seinen Dank für die gute Zusammenarbeit genauso zum Ausdruck, wie Madeleine Schütz vom Musikverein Osterbuch und Gabi Killensberger vom Liederkranz. Nach einer Stunde konnte der erste Vorsitzende die Versammlung beschließen und zu einem Umtrunk einladen.

 

Wertinger Musikschüler räumen Auszeichnungen beim Wettbewerb „Concertino“ ab


Zwei Mal vergab die Fachjury die Auszeichnung mit 99 von 100 möglichen Punkten. 18 Beiträge wurden mit ausgezeichnetem und 2 Beiträge mit sehr gutem Erfolg prämiert.

22 Schülerinnen und Schüler der Musikschule und Stadtkapelle Wertingen beteiligten sich beim diesjährigen Verbandsentscheid des Bayerischen Blasmusikverbands, der nicht wie sonst live in Wertingen, sondern wegen den Einschränkungen der Pandemie online vonstattengehen musste. Genauso, wie aktuell kein Instrumentalunterricht in Präsenzform in der Musikschule stattfinden kann, darf auch kein Wettbewerb im Liveformat abgehalten werden. Aus diesem Grund haben die Veranstalter des „Concertino“ Wettbewerbs das Onlineformat ausgeschrieben.

Optimale Bedingungen

An der Musikschule müssen die Schüler auch in Zeiten der hohen Inzidenzzahlen nicht auf ihren Unterricht verzichten. Da die Lehrkräfte digital unterrichten, konnte auch die Vorbereitung auf den Wettbewerb gewährleistet werden. Im Saal der Musikschule wurde unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen ein Aufnahmestudio eingerichtet, sodass die Schüler mit ihrem Klavierbegleiter und dem Aufnahmeteam in einer genehmigten Ausnahmesituation die Wettbewerbsatmospähre imitieren konnten. Die jungen Künstler hatten auch bei der digitalen Aufnahme wie beim Liveformat vor einer Jury nur einen Versuch und mussten ihr Wettbewerbsprogramm am Stück vorspielen.

20 Beiträge von 22 Musikerinnen und Musiker in fünf Altersgruppen wurden an zwei Tagen aufgenommen und eingereicht. Dank des Aufnahmeteams um Florian Hirle, Helmuth Baumann und Karolina Wörle und den Klavierbegleitern Angelika Iwanow und Kirill Kvetniy fanden die Wettbewerbsteilnehmer optimale Bedingungen vor, um konzentriert spielen zu können. Die Instrumentallehrer Dunja Lettner, Tobias Schmid, Christoph Hansen, Manfred-Andreas Lipp, Jakob Steinsiek, Markus Meyr-Lischka und Michael Rast unterstützen ihre Schüler und freuten sich mit ihnen und den Eltern über die tollen Punktzahlen.

Aufwand hat sich gelohnt

Wieder einmal hat sich der Übeaufwand, die Klavierproben und der technische Aufwand gelohnt. Die Freude über die rege Wettbewerbsteilnahme war mindestens so groß, wie die über die überwältigenden Ergebnisse. Fünf Solisten und drei Duos wurden mit ihrer Leistung sogar Verbandssieger mit der höchsten Punktzahl in ihrer Kategorie.

Spitzenreiter

Die 15-jährige Fagottistin Anna-Maria Hof und die 11-jährige Lucy Nübel am Saxofon bekamen für ihr Vorspiel die fantastische Wertung mit 99 von 100 möglichen Punkten. Gleichzeitig wurden sie Verbandssieger. Die Querflötistin Lina Rieß wurde mit 94 Punkten Verbandssiegerin, genauso, wie Paul Kaußler am Saxofon mit 93 Punkten und die Hornistin Theresa Wiedmann mit 98 Punkten. Die Saxofonistinnen Lucy Nübel und Lucia Reiter bekamen diese Auszeichnung, ebenso die Brüder Jakob und Johannes Baier als Duo mit Saxofon und Posaune mit jeweils 95 Punkten. Die beiden Hornisten Emma Fitz und Thomas Schuster wurden mit 97 Punkten Verbandssieger.

Das Prädikat „mit ausgezeichnetem Erfolg“ und 97 Punkten erhielten die Querflötistin Sofia Steger, der Saxofonist Jakob Baier und die Saxofonistin Sarah Wiedmann. 96 Punkte und ebenfalls einen ausgezeichneten Erfolg erhielten der Trompeter Felix Sporer und die Saxofonistin Lucia Reiter im Solovortrag. Die beiden Schlagzeuger Paul Steinhagen und Jonathan Carter bekamen von der Fachjury 95 Punkte bzw. 92 Punkte. Das Saxofonduett Jonas Rieß und Nina Reiter erspielten sich mit 94 Punkten einen ausgezeichneten Erfolg, genauso wie die Querflötistin Larissa Burkard mit 92 Punkten. Die Saxofonistin Chiara Bunk darf sich mit dem Ergebnis von 91 Punkten auch über eine Auszeichnung für ihre Leistung freuen. Die beiden Musikerinnen Annalena Sluka an der Querflöte und Elena Mayer erhielten für ihren Vortrag jeweils 90 Punkte und das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg“.

Die Verantwortlichen der Musikschule und Stadtkapelle, sowie Erster Bürgermeister Stephan Herreiner im Namen der Gemeinde Bissingen, gratulieren den jungen Künstlerinnen und Künstlern und hoffen trotz aller Erfolge mit Hilfe der digitalen Medien auf baldige Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens ohne Tablet und Computer.

 

Homepage der Musikschule Wertingen e.V.:

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